von Stephan Eissler
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554891,00.html
Es ist ja löblich wenn man sich über die Zukunft der Menschheit Gedanken macht - auch wenn man dabei stets Gefahr läuft, sich lächerlich zu machen. Nachträglich...
Anselm Waldermann wagt angesichts des medialen Getöses, das derzeit um den steigenden Ölpreis gemacht wird, einen Blick in die Zukunft: Wie mag sich wohl unsere Gesellschaft verändern, während bzw. nachdem uns das Öl ausgeht?
Aus dem Artikel möchte ich eine Passage hervorheben. Nicht, weil sie etwas überraschend neues enthält, sondern etwas so überraschend naheliegendes. Überraschend ist in diesem Zusammenhang, dass von dieser naheliegenden Folge versiegender fossiler Rohstoffe so selten die Rede ist:
Bei einem hohen Ölpreis sind jene Produkte im Vorteil, die vor Ort hergestellt werden. "Der regionale Wirtschaftskreislauf wird enorm gestärkt".
Was genau bedeutet dies für ein Wirtschaftssystem, das ganz wesentlich auf der stetigen Intensivierung des globalen Handels und der globalen Arbeitsteilung basiert?
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